
Hanna-Rosa Emilsson wurde am 23. Oktober 2004 geboren und wuchs in einer Musikerfamilie auf. Bereits im Alter von drei Jahren begann sie mit dem Violin- und Klavierunterricht bei ihren
Eltern. Ihre musikalische Ausbildung setzte sie an der Stuttgarter Musikschule fort, wo sie in der Studienvorbereitenden Klasse (STUVO) von Monika Giurgiuman (Klavier) und Ovidiu Abramovici
(Violine) unterrichtet wurde. Ab der 5. Klasse besuchte sie das Musikgymnasium Baden-Württemberg und wurde mit elf Jahren Jungstudentin an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart in der Klasse von Prof. Christine Busch.
Im Jahr 2020 begann sie ihr Bachelorstudium an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim bei Prof. Dora Bratchkova. Seit 2023 setzt sie ihr Studium bei Prof. Nora Chastain an der Universität der Künste Berlin fort.
Hanna-Rosa ist regelmäßig als Aushilfe in renommierten Orchestern wie dem Deutschen Sinfonieorchester Berlin, dem Radiosinfonieorchester Berlin und den Berliner Philharmonikern
tätig. Im Sommer 2025 nahm sie sowohl am Festival Ravel als auch an der Zermatt Music Academy teil, wo sie ihre kammermusikalischen und solistischen Fähigkeiten weiter vertiefen konnte.
Sie ist Preisträgerin zahlreicher Wettbewerbe, darunter der Felix Mendelssohn Bartholdy Hochschulwettbewerb 2025, der Violinwettbewerb der Ibolyka-Gyarfas-Stiftung 2024, sowie der 1. Preis mit Sonderpreis beim „Concours Flame“ 2023. Darüber hinaus erhielt sie zahlreiche 1. Preise bei „Jugend musiziert“ in den Kategorien Violine Solo, Klavier Solo und Kammermusik. Prägende musikalische Impulse kamen von Mihaela Martin, Philippe Graffin, Martin Funda, Ingolf Turban, Stephan Picard und Tanja Becker-Bender.
Hanna-Rosa ist Stipendiatin der Ad Infinitum Stiftung und der Hindemith-Gesellschaft Berlin. Sie spielt auf einer Violine von N. Lupot, 1812, die ihr freundlicherweise von der Landessammlung Baden-Württemberg zur Verfügung gestellt wird.